Kapitel 1
Der erste Morgen
Deutsch
Du öffnest die Augen.
Das Zimmer ist klein. Ein Bett. Ein Fenster. Draußen ist Berlin — grau, laut, lebendig.
Du hörst Vögel. Und eine Straßenbahn. Und jemanden der lacht, irgendwo auf der Straße.
Du stehst auf. In der Küche findest du eine Notiz von deiner Vermieterin:
"Willkommen! Milch im Kühlschrank. Bäcker links um die Ecke. — Frau Hoffmann"
Du liest die Notiz zweimal. Langsam.
Dann gehst du raus.
Das Zimmer ist klein. Ein Bett. Ein Fenster. Draußen ist Berlin — grau, laut, lebendig.
Du hörst Vögel. Und eine Straßenbahn. Und jemanden der lacht, irgendwo auf der Straße.
Du stehst auf. In der Küche findest du eine Notiz von deiner Vermieterin:
"Willkommen! Milch im Kühlschrank. Bäcker links um die Ecke. — Frau Hoffmann"
Du liest die Notiz zweimal. Langsam.
Dann gehst du raus.
💬 Dialog
Bäcker
Guten Morgen! Was darf es sein?
Du
Guten Morgen. Einen Kaffee, bitte.
Bäcker
Mit Milch?
Du
Ja, bitte. Danke.
Schlüsselwörter
Willkommen
will-KOM-men
Welcome
Kühlschrank
KÜHL-schrank
Refrigerator
Bäcker
BEK-ker
Baker / Bakery
Guten Morgen
GOO-ten MOR-gen
Good morning
Was darf es sein?
vas DARF es zain
What would you like?
Spikiu fragt dich
"Der Bäcker fragt: Was möchtest du noch bestellen? Antworte ihm."
Mit Spikiu üben →
Kapitel 2
Die U-Bahn
Deutsch
Berlin hat viele U-Bahnen. Viele Linien. Viele Menschen.
Du stehst vor dem Automaten. Die Knöpfe sind klein. Die Wörter sind lang.
Einzelfahrschein. Tageskarte. Kurzstrecke.
Ein Mann neben dir sieht dein Gesicht und lächelt.
„Wo wollen Sie hin?"
„Alexanderplatz", sagst du.
„Dann nehmen Sie die U2. Drei Stationen."
Er zeigt dir den Knopf. Du drückst. Das Ticket kommt raus.
„Danke", sagst du.
„Gern", sagt er. Und geht.
So einfach. So Berlin.
Du stehst vor dem Automaten. Die Knöpfe sind klein. Die Wörter sind lang.
Einzelfahrschein. Tageskarte. Kurzstrecke.
Ein Mann neben dir sieht dein Gesicht und lächelt.
„Wo wollen Sie hin?"
„Alexanderplatz", sagst du.
„Dann nehmen Sie die U2. Drei Stationen."
Er zeigt dir den Knopf. Du drückst. Das Ticket kommt raus.
„Danke", sagst du.
„Gern", sagt er. Und geht.
So einfach. So Berlin.
💬 Dialog
Du
Entschuldigung — wie komme ich zum Alexanderplatz?
Mann
U2, Richtung Pankow. Drei Stationen.
Du
Danke sehr!
Mann
Kein Problem.
Schlüsselwörter
Einzelfahrschein
EIN-tsel-fahr-shine
Single ticket
Entschuldigung
ent-SHOOL-di-goong
Excuse me
Richtung
RICH-toong
Direction / towards
Kein Problem
kine pro-BLEM
No problem
Wie komme ich...?
vee KOM-eh ich
How do I get to...?
Spikiu fragt dich
"Du bist in der U-Bahn. Ein Tourist fragt dich nach dem Weg. Was sagst du?"
Mit Spikiu üben →
Kapitel 3
Beim Arzt
Deutsch
Dein Kopf tut weh. Seit zwei Tagen.
Du googelst: „Arzt Berlin ohne Termin."
Du findest eine Praxis. Du gehst hin.
Die Arzthelferin schaut dich an. „Haben Sie einen Termin?"
„Nein", sagst du. „Aber ich habe starke Kopfschmerzen."
Sie seufzt. Schaut auf den Bildschirm. „Können Sie um 14 Uhr kommen?"
„Ja", sagst du. „Danke."
Um 14 Uhr sitzt du beim Arzt. Er fragt: „Wie lange haben Sie die Kopfschmerzen schon?"
„Seit zwei Tagen", sagst du.
Er nickt. Er schreibt. Er gibt dir ein Rezept.
Du hast es geschafft.
Du googelst: „Arzt Berlin ohne Termin."
Du findest eine Praxis. Du gehst hin.
Die Arzthelferin schaut dich an. „Haben Sie einen Termin?"
„Nein", sagst du. „Aber ich habe starke Kopfschmerzen."
Sie seufzt. Schaut auf den Bildschirm. „Können Sie um 14 Uhr kommen?"
„Ja", sagst du. „Danke."
Um 14 Uhr sitzt du beim Arzt. Er fragt: „Wie lange haben Sie die Kopfschmerzen schon?"
„Seit zwei Tagen", sagst du.
Er nickt. Er schreibt. Er gibt dir ein Rezept.
Du hast es geschafft.
💬 Dialog
Helferin
Haben Sie einen Termin?
Du
Nein, leider nicht. Ich habe Kopfschmerzen.
Helferin
Können Sie um 14 Uhr kommen?
Du
Ja, natürlich. Danke sehr.
Schlüsselwörter
Kopfschmerzen
KOPF-shmer-tsen
Headache
Termin
ter-MEEN
Appointment
Rezept
re-TSEPT
Prescription
Seit zwei Tagen
zite tsvai TAH-gen
For two days
Ich habe Schmerzen
ich HAH-beh SHMER-tsen
I have pain
Spikiu fragt dich
"Du bist beim Arzt. Er fragt: Wo tut es weh? Beschreib deine Symptome."
Mit Spikiu üben →
Kapitel 4
Der Supermarkt
Deutsch
Du brauchst Essen.
Im Supermarkt ist alles auf Deutsch. Natürlich.
Du suchst Milch. Du findest: Vollmilch. Fettarme Milch. Laktosefrei. Hafermilch. Mandelmilch.
Du nimmst die einfachste.
An der Kasse sagt die Kassiererin: „Haben Sie eine Payback-Karte?"
„Was ist das?", fragst du.
„Eine Kundenkarte. Für Punkte."
„Nein", sagst du. „Noch nicht."
„Macht nichts", sagt sie. Und lächelt.
Du zahlst. Du packst ein. Du gehst raus.
Draußen denkst du: Das war gar nicht so schwer.
Im Supermarkt ist alles auf Deutsch. Natürlich.
Du suchst Milch. Du findest: Vollmilch. Fettarme Milch. Laktosefrei. Hafermilch. Mandelmilch.
Du nimmst die einfachste.
An der Kasse sagt die Kassiererin: „Haben Sie eine Payback-Karte?"
„Was ist das?", fragst du.
„Eine Kundenkarte. Für Punkte."
„Nein", sagst du. „Noch nicht."
„Macht nichts", sagt sie. Und lächelt.
Du zahlst. Du packst ein. Du gehst raus.
Draußen denkst du: Das war gar nicht so schwer.
💬 Dialog
Kasse
Das macht 8,40 Euro.
Du
Kann ich mit Karte zahlen?
Kasse
Natürlich.
Du
Danke schön.
Schlüsselwörter
Vollmilch
FOLL-milch
Whole milk
Kasse
KAS-seh
Checkout / cashier
Zahlen
TSAH-len
To pay
Kundenkarte
KOON-den-kar-teh
Loyalty card
Macht nichts
macht NICHTS
Never mind / it's fine
Kapitel 5
Ein Abend in der Stadt
Deutsch
Es ist Freitag. Du bist allein.
Du gehst raus — einfach so. Ohne Plan.
Du läufst durch eine Straße mit Restaurants. Türkisch. Vietnamesisch. Italienisch. Und dann: ein kleines deutsches Lokal. Holztische. Kerzen. Gemütlich.
Du gehst rein.
„Einen Tisch für eine Person, bitte."
„Natürlich. Hier entlang."
Du setzt dich. Du schaust die Karte an.
Schnitzel. Kartoffelsuppe. Sauerbraten.
Der Kellner kommt. „Was kann ich Ihnen bringen?"
Du weißt es noch nicht genau. Aber du schaust ihn an und sagst:
„Was empfehlen Sie?"
Er lächelt. Er setzt sich kurz hin. Und fängt an zu erzählen.
Das ist Deutschland, denkst du. Das ist Berlin.
Du gehst raus — einfach so. Ohne Plan.
Du läufst durch eine Straße mit Restaurants. Türkisch. Vietnamesisch. Italienisch. Und dann: ein kleines deutsches Lokal. Holztische. Kerzen. Gemütlich.
Du gehst rein.
„Einen Tisch für eine Person, bitte."
„Natürlich. Hier entlang."
Du setzt dich. Du schaust die Karte an.
Schnitzel. Kartoffelsuppe. Sauerbraten.
Der Kellner kommt. „Was kann ich Ihnen bringen?"
Du weißt es noch nicht genau. Aber du schaust ihn an und sagst:
„Was empfehlen Sie?"
Er lächelt. Er setzt sich kurz hin. Und fängt an zu erzählen.
Das ist Deutschland, denkst du. Das ist Berlin.
💬 Dialog
Kellner
Was darf ich Ihnen bringen?
Du
Was empfehlen Sie heute?
Kellner
Die Kartoffelsuppe ist sehr gut.
Du
Dann nehme ich die, bitte.
Schlüsselwörter
Gemütlich
ge-MÜT-lich
Cozy / comfortable
Empfehlen
em-PFAY-len
To recommend
Was darf ich...?
vas DARF ich
What may I...?
Dann nehme ich...
dan NAY-meh ich
Then I'll have...
Hier entlang
heer ent-LANG
This way
Spikiu fragt dich
"Der Kellner fragt was du trinken möchtest. Bestell ein Getränk — auf Deutsch."
Mit Spikiu üben →
Alle Kapitel
Glossar
| Deutsch | Aussprache | Englisch |
|---|---|---|
| Willkommen | will-KOM-men | Welcome |
| Kühlschrank | KÜHL-schrank | Refrigerator |
| Bäcker | BEK-ker | Baker / Bakery |
| Guten Morgen | GOO-ten MOR-gen | Good morning |
| Was darf es sein? | vas DARF es zain | What would you like? |
| Einzelfahrschein | EIN-tsel-fahr-shine | Single ticket |
| Entschuldigung | ent-SHOOL-di-goong | Excuse me |
| Richtung | RICH-toong | Direction |
| Kein Problem | kine pro-BLEM | No problem |
| Kopfschmerzen | KOPF-shmer-tsen | Headache |
| Termin | ter-MEEN | Appointment |
| Rezept | re-TSEPT | Prescription |
| Kasse | KAS-seh | Checkout |
| Zahlen | TSAH-len | To pay |
| Macht nichts | macht NICHTS | Never mind |
| Gemütlich | ge-MÜT-lich | Cozy |
| Empfehlen | em-PFAY-len | To recommend |
| Hier entlang | heer ent-LANG | This way |